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Mittwoch, 12. Dezember 2012

Krippenfeeling

... habe ich zur Winterzeit jeden Tag live im Schafstall, und ich genieße es jeden Abend sehr.
Hier kommt die Herde erwartungsfroh in den Stall zur Fütterung.


Meine kleine Herde besteht jetzt "nur noch" aus 11 Tieren, zu Spitzenzeiten im Sommer waren es noch 26 Tiere. Es liegt also eine Zeit kleiner Abschiede hinter mir, denn es konnten nicht alle bleiben.
Ich hoffe sehr, dass die verkauften Tiere es gut getroffen haben, fast alle konnten in Gruppen gehen, keines ist direkt in einen Topf gewandert. Für drei Mischlingsböckchen allerdings konnte ich keine garantierte Lebensstellung finden, aber vielleicht können sie ihren neuen Halter ja noch überzeugen.

Ich musste eine Auswahl treffen, und es gibt natürlich Tiere, die sowieso bleiben müssen.
Nur noch 4 Ouessant sind hier, in vier Farben.
Eine Schimmelaue, die das herzallerliebste Flaschenlamm meiner Tochter war und Cherie heißt.
Die alte braune Dunja mit sehr feiner Wolle, aber schon schiefen Zähnen, wollte ich nicht mehr in fremde Hände geben. Außerdem hat sie ein spätes schwarzes Lamm geboren, beide blieben hier.
Und auch die weiße Mira, deren Wolle einen zarten Glanz hat, und die aus unerfindlichen Gründen irgendwie immer am weißesten aussieht (ist aber grade nicht auf dem Bild :-)).
Dann sind natürlich meine beiden Ryelands hiergeblieben, Mimi und Charlotte. Auf dem nächsten Bild sind mal schön die Größenunterschiede in der Herde dokumentiert. Die kleine selbstbewusste Zillie (Ouessantlamm) zwischen den beiden Wuchtbrummen. Faszinierenderweise braucht das gar nicht beunruhigen, eine ganz harmnonische Gemeinschaft ist das.

Im Nachbarabteil stehen meine beiden rassigen alten Ladies, graue gehörnte Heidschnucken. Beide hier geboren, und im Frühling werden sie 9 Jahre alt. Die haben hier ihre feste Heimat, sind allerdings auch gehörnte Zicken mit Wildschafcharakter. Wenn´s um´s Futter geht, verstehen die keinen Spaß. Darum halte ich sie getrennt von den anderen.

Last, but not least, die drei Mischlinge Ryeland/Ouessant sind ein toller Verschnitt aus beiden Rassen geworden. Handliche Schafe mit einem Riesenhaufen Wolle, dabei zutraulich und optisch sehr ansprechend.

Nelli und Molli
Susi, die ihre Ralleystreifen und die Wildzeichnung im Gesicht behalten hat.


Alle drei sind ryelandtypisch bis in´s Gesicht und an den Hinterläufen bewollt.
Nun sind sie nahezu ausgewachsen, auf dem nächsten Bild sind man den Größenunterschied zu den Ryelands. Vorne ein Ouessant, dahinter stehen die Mischlinge mit ihren Müttern.
Zum Abschluss zeige ich euch noch mal die Susi, die ihren Kopf am liebsten ganz in die Heuraufe steckt.
Auch auf die Gefahr, dass jetzt die Spinnerherzen bluten, das ist Susi von vorn nach dem Fressen :o)))!
Ein Heuferkel halt, aber ein glückliches!

Lieben Gruß von Marion

Kommentare:

  1. Schöne Bilder :o))
    Schafe sind tolle Tiere..Wolle auf Beinen mit Charakter :o))

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  2. Danke für die Bilder - superschön. Es ist wirklich schlimm - ich habe Biologie studiert, aber wenn ich solche Bilder sehe ist nur ein großes OHHHHHHHH in meinem Kopf - fürchterlich ;)
    (Und dann muss ich noch ergänzen, dass ich gerade statt "Danke für die Bilder" erst mal "danke für die Wolle" geschrieben habe - eine schöne Fehlleistung :)

    Liebe Grüße,

    Anne

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  3. Meine güte sind die Knuddelig!!! <3

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  4. Ich finde es sieht sehr gemütlich aus in eurem Stall. Da würde ich auch gerne mit den Schafen knuddeln. Deine Mischlinge sind wunderhübsch und ich finde das "Heuschaffoto" total schön.

    Einen lieben Gruß
    Melanie

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  5. tolle Fotos von tollen Schafen! Grüße aus Belgien, Beate

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