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Dienstag, 25. Dezember 2012

Eigene Ernte

Die Wolle von eigenen Tieren zu verarbeiten ist eine besondere Freude, in diesem Fall aber auch besonders viel Arbeit. Ich hatte die Wolle von Mimi zum Waschen und Kardieren weggeschickt, leider ist viel Einstreu drin geblieben und das hat auch zu Knötchenbildung geführt beim Kardieren.
Ich habe die Ryelandwolle sehr dünn ausgesponnen und drei Fäden parallel verzwirnt.

Ursprünglich wollte ich gaaanz viel weiß, aber dann bin ich beim Spinnen vor Langeweile fast gestorben.
So kam´s, dass ich noch verschiedene Blautöne in das Vlies einkardiert und versponnen habe, um auch die letzten Reste von den Spulen herunter zu zwirnen.



 Bis auf die bläuliche Wolle vorne links ist alles Dreifachzwirn in der gleichen Stärke, vorne links hat mich mein Durchhaltevermögen verlassen, das ist ein wunderbar luftiger zarter Zweifachzwirn.

So sieht die Mimi-Wolle pur aus:


Eine kleine Maschenprobe musste schon mal sein, angestrickt mit Nadelstärke 4, die Wolle ist sehr angenehm und gar nicht kratzig.

So sah mein Ryeland Mimi im Mai 2012 am Abend vor der Schur aus :-): Ein Berg Wolle auf Beinen!


Lieben Gruß, Marion

Kommentare:

  1. Oh schön!!! Ja, das kann ich mir gut vorstellen, dass das was besonderes ist. Und das Garn sieht wunderbar aus.

    ♥liche Grüße
    Uta

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  2. Hallo, das steckt wirklich viel Herzblut drin, aber ich finde das Resultat íst es wert. Toll! LG bjmonitas

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  3. Das dicke Wollknäul sieht ja einfach zum reinknuddeln aus...das mit den Füßen dran meine ich :o))

    Wahnsinn, die Wollmenge....die Kleine war bestimmt sehr froh den Scherer zu sehen :o)))

    Ein tolles Ergebnis...

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