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Samstag, 29. Dezember 2012

Im Häkelrausch

... war ich gestern, als ich dieses Grundmuster entdeckt hatte: http://www.csquiltdesign.de/shop/free_pattern/SilkGardenSockCrochetScarf.pdf

Durch die Farbwechsel wurde ich richtig süchtig nach weiterhäkeln, die Wolle aus dem letzten Post ist nun ein Schal geworden. Damit es schön weich wurde habe ich die Häkelnadel Stärke 8 gewählt.
Der Schal hat schon Begehrlichkeiten geweckt! Entweder, ich passe gut drauf auf, oder ich gebe meinem Mutterherz einen Ruck und mache für mich noch so einen.





 
 






 Aus Tauschrausch-Fasern ist eine Herrenmütze fertig geworden, modeln tut hier allerdings ein zarter Mädchenkopf:
Irgendwo hatte ich diese Mütze gesehen und mir dann die Anleitung gesucht:
https://www.dropbox.com/s/e6vsrgexkjkd5im/Mutze%20JC.pdf


Ein wenig habe ich sie abgeändert, um mit diesem dicken Garn und Nadelstärke 4 die richtige Größe zu treffen.
Die Wolle war eine Shetland/Tussahseidenmischung von Tina/Elfenwolle, gefärbt in eher seltenen Männerfarben. Ich hatte schon im Kammzug eine Mütze erkannt. Etwa 70g sind übrig geblieben, und das ist dann auch mein einziges Garnbild, die Wolle war schneller verstrickt als fotografiert.


Ich mag keine Floskeln, drum begrüße ich auch nicht neue Leser einzeln oder antworte auf jeden Kommentar, dennoch, ich habe ein Bedürfnis:

AN DIESER STELLE MÖCHTE ICH MICH GANZ HERZLICH FÜR ALL EURE LIEBEN KOMMENTARE BEDANKEN!
SIE HABEN MEINE TAGE BEREICHERT UND MEIN HERZ ERFREUT!

Falls wir uns in diesem Jahr nicht mehr lesen sollten: Ich wünsche euch Gesundheit, viel wolliges Vergnügen und allezeit liebe Menschen um euch rum im nächsten Jahr! Guten Rutsch!

Lieben Gruß von Marion




Donnerstag, 27. Dezember 2012

Appetit auf Farbe





... hat mich überfallen.
In Ermangelung von hellen Tagen gibt´s leider nur geblitzte Bilder.

192g BFL-superwash, selbst gefärbt.


Dünn ausgesponnen und Navajo-gezwirnt.
 


 



Passt ungefähr für Nadelstärke 3,5.


 Lieben Gruß, Marion



Dienstag, 25. Dezember 2012

Eigene Ernte

Die Wolle von eigenen Tieren zu verarbeiten ist eine besondere Freude, in diesem Fall aber auch besonders viel Arbeit. Ich hatte die Wolle von Mimi zum Waschen und Kardieren weggeschickt, leider ist viel Einstreu drin geblieben und das hat auch zu Knötchenbildung geführt beim Kardieren.
Ich habe die Ryelandwolle sehr dünn ausgesponnen und drei Fäden parallel verzwirnt.

Ursprünglich wollte ich gaaanz viel weiß, aber dann bin ich beim Spinnen vor Langeweile fast gestorben.
So kam´s, dass ich noch verschiedene Blautöne in das Vlies einkardiert und versponnen habe, um auch die letzten Reste von den Spulen herunter zu zwirnen.



 Bis auf die bläuliche Wolle vorne links ist alles Dreifachzwirn in der gleichen Stärke, vorne links hat mich mein Durchhaltevermögen verlassen, das ist ein wunderbar luftiger zarter Zweifachzwirn.

So sieht die Mimi-Wolle pur aus:


Eine kleine Maschenprobe musste schon mal sein, angestrickt mit Nadelstärke 4, die Wolle ist sehr angenehm und gar nicht kratzig.

So sah mein Ryeland Mimi im Mai 2012 am Abend vor der Schur aus :-): Ein Berg Wolle auf Beinen!


Lieben Gruß, Marion

Samstag, 15. Dezember 2012

Aus netten Kleinigkeiten

... wurden kleine Nettigkeiten für meine Tochter.
Aus Sockenwolle, im Bündchen jeweils 4-fädig doppelt genommen, im Schaft 4-fädig und 6-fädig kombiniert. Die bunte Wolle ist Regia by Kaffe Fasset. Davon hatte ich mir mal ein Riesenpaket gegönnt, und hiermit ist es sozusagen weg.
Die Mütze ist patent gestrickt, es war eine Herausforderung für mich, in dem Muster einigermaßen passable Abnahmen hinzukriegen. Gibt es einen Trick, wie man Mützenschirme noch stabiler hinkriegt? Ich habe doppelte Maschenanzahl gewählt und 1re/1li gestrickt, ein wenig fester hätte es aber noch sein dürfen.



Die Stulpen sind einfacher Rippenstrick 2re/2li.


 Lieben Gruß, Marion

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Krippenfeeling

... habe ich zur Winterzeit jeden Tag live im Schafstall, und ich genieße es jeden Abend sehr.
Hier kommt die Herde erwartungsfroh in den Stall zur Fütterung.


Meine kleine Herde besteht jetzt "nur noch" aus 11 Tieren, zu Spitzenzeiten im Sommer waren es noch 26 Tiere. Es liegt also eine Zeit kleiner Abschiede hinter mir, denn es konnten nicht alle bleiben.
Ich hoffe sehr, dass die verkauften Tiere es gut getroffen haben, fast alle konnten in Gruppen gehen, keines ist direkt in einen Topf gewandert. Für drei Mischlingsböckchen allerdings konnte ich keine garantierte Lebensstellung finden, aber vielleicht können sie ihren neuen Halter ja noch überzeugen.

Ich musste eine Auswahl treffen, und es gibt natürlich Tiere, die sowieso bleiben müssen.
Nur noch 4 Ouessant sind hier, in vier Farben.
Eine Schimmelaue, die das herzallerliebste Flaschenlamm meiner Tochter war und Cherie heißt.
Die alte braune Dunja mit sehr feiner Wolle, aber schon schiefen Zähnen, wollte ich nicht mehr in fremde Hände geben. Außerdem hat sie ein spätes schwarzes Lamm geboren, beide blieben hier.
Und auch die weiße Mira, deren Wolle einen zarten Glanz hat, und die aus unerfindlichen Gründen irgendwie immer am weißesten aussieht (ist aber grade nicht auf dem Bild :-)).
Dann sind natürlich meine beiden Ryelands hiergeblieben, Mimi und Charlotte. Auf dem nächsten Bild sind mal schön die Größenunterschiede in der Herde dokumentiert. Die kleine selbstbewusste Zillie (Ouessantlamm) zwischen den beiden Wuchtbrummen. Faszinierenderweise braucht das gar nicht beunruhigen, eine ganz harmnonische Gemeinschaft ist das.

Im Nachbarabteil stehen meine beiden rassigen alten Ladies, graue gehörnte Heidschnucken. Beide hier geboren, und im Frühling werden sie 9 Jahre alt. Die haben hier ihre feste Heimat, sind allerdings auch gehörnte Zicken mit Wildschafcharakter. Wenn´s um´s Futter geht, verstehen die keinen Spaß. Darum halte ich sie getrennt von den anderen.

Last, but not least, die drei Mischlinge Ryeland/Ouessant sind ein toller Verschnitt aus beiden Rassen geworden. Handliche Schafe mit einem Riesenhaufen Wolle, dabei zutraulich und optisch sehr ansprechend.

Nelli und Molli
Susi, die ihre Ralleystreifen und die Wildzeichnung im Gesicht behalten hat.


Alle drei sind ryelandtypisch bis in´s Gesicht und an den Hinterläufen bewollt.
Nun sind sie nahezu ausgewachsen, auf dem nächsten Bild sind man den Größenunterschied zu den Ryelands. Vorne ein Ouessant, dahinter stehen die Mischlinge mit ihren Müttern.
Zum Abschluss zeige ich euch noch mal die Susi, die ihren Kopf am liebsten ganz in die Heuraufe steckt.
Auch auf die Gefahr, dass jetzt die Spinnerherzen bluten, das ist Susi von vorn nach dem Fressen :o)))!
Ein Heuferkel halt, aber ein glückliches!

Lieben Gruß von Marion

Dienstag, 11. Dezember 2012

Dieses Ding ...

...hat wahrscheinlich schon jeder Stricker gestrickt, der über die Anleitung gestolpert ist, kleine Garnmengen hat und einfache schnelle Projekte mag.
Hier ist die Anleitung zu finden: http://www.ravelry.com/patterns/library/wham-bam-thank-you-lamb-neckwarmer.
Gestrickt hatte ich das Rechteck schon vor einem Jahr, dann ist es in der Ufo Versenkung verschwunden.
Jetzt endlich habe ich´s in 10 Minuten zusammengenäht und die zwei Fäden vernäht.

 Hier mal der Versuch eines selbstgeknipsten Tragebildes, ist aber eher bei geht so :-(.

Die handgesponnene Wolle war schon abgelagert seit 2010,  eine Wolle/Seide-Mischung, verzwirnt mit handgefärbter Wildseide.




 Manchmal werden Fotos ganz ungewollt und ausversehen anders und überraschend schön. So geht´s mir mit der Detailaufnahme vom Maschenbild, der Glanz der Seide im Blitzlicht hat alles überstrahlt.
Ich finde, das Bild passt prima in die Zeit des weihnachtlichen Lichterglanzes :-).




Lieben Gruß, Marion

Samstag, 1. Dezember 2012

Winterbunt

So könnte man das Garn vielleicht nennen, das ich mit Genuss aus dem Shetlandkammzug gesponnen habe.
Die Färbung hatte ich "Schläfer im Moos" genannt, und ein bisschen moosig schaut das Garn auch aus.
Ich habe den Single geknäuelt und aus dem Knäuel verzwirnt. Es war spannend zu schauen, welche Farbpartien sich treffen, und ob es sich harmonisch fügt. Der Kammzug ist im vorherigen Post ztu sehen, es hat tatsächlich nicht mehr ganz auf eine große Spule gepasst.  Nun sind wieder 190g versponnen und warten auf das passende Winterprojekt. Die Shetlandwolle ist sogar halstauglich :-).




Dienstag, 27. November 2012

Nerv-wolle

... habe ich versponnen. Sie stammt aus dem miesesten Tausch, den ich bislang hatte.
Für einen fertigen 300g Schal aus handgesponnenem Ombria-Kammzug erreichten mich knapp 160 g kratziger Gotland-Kammzug, plus eine Prise Tussahseide im einstelligen Grammbereich.
Immer mal wieder kam´s mir zwischen die Finger und hat mich geärgert. Entweder wegschmeissen oder wegspinnen, Hauptsache weg damit!
Nun ist es ein Garn geworden, Bestimmung ungewiss.

Aber das wollige Leben hatte auch sehr schöne Seiten in letzter Zeit, ich habe Berge von Wolle gefärbt.
Ein seit Jahren gehüteter Kammzug Shetlandwolle wurde dabei zum "Schläfer im Moos", den werde ich mir wohl als nächste Spinnfaser auf die Spule holen.

Montag, 19. November 2012

Schmeichelwolle

... in zarten pastelligen Farben ist fertig geworden. Der Wolle/Seide Kammzug kam aus einem Tauschpaket beim Spinnernetz, gefärbt von Vivi, eigentlich war er sehr bunt und hieß auch "Villa Kunterbunt".
Aber nach dem Spinnen und Navajozwirnen haben sich die Farben in zarte Pastelltöne aufgelöst.
Von der vollen Spule gibt es nur ein Bild mit Blitz, die anderen Aufnahmen sind im Tageslicht gemacht worden.


Lieben Gruß, Marion

Montag, 12. November 2012

Kleine Nützlinge

..sind mir von den Nadeln gehüpft.
Den Schal, ganz simpel im Rippenstrick, habe ich schon eingeweiht. Die Wolle ist schön soft und hat ein tolles Farbspiel. Eine Färbung von Melanie, die aus einem Tauschpaket stammt. Die intensiven Farben kann meine Kamera gar nicht richtig einfangen. Zwischendurch war´s mal kurz ein Loop, aber mir gefallen Loops einfach nicht so richtig. Ich empfinde das Tragegefühl als zu halsfern, und ich lasse auch gern mal einen kleinen Schal offen hängen, wenn mir grad warm ist.



Außerdem habe ich endlich mal wieder ein Paar Socken für mich gestrickt. Bei strenger Durchsicht meiner Sockenschublade hat es deutlich Luft gegeben - ich habe keine Lust zum Stopfen. Da strick ich mir lieber Neue :-)!

Lieben Gruß von Marion

Sonntag, 4. November 2012

Wasserfarben - Winterfarben

Ich habe Tauschwolle versponnen, von Tabata. Es waren  Cheviot und englische Wolle, die sich vom Griff ähnlich anfühlten, und deren Färbungen zusammen sehr schön aussahen. Die eine hieß " Tiefe Wasser", die andere "Am Fluß", und zusammen versponnen ergeben die Stränge fast 400 Gramm. Das ist doch schon mal eine reelle Menge für ein Projekt. Nun, wo es fertig ist, errinnern mich die Farben an einen schönen Winterhimmel. Leider gibt es nur Fotos mit Blitz, ganz so intensiv leuchten die Farben in natura nicht, sie sind sehr zart.

Vor der Vermählung:






Nach der Vermählung:



Ein kleiner Spulenrest ist Single geblieben und wurde Navajo-verzwirnt.


Dieses Garn stammt aus Tauschrauschfasern, eine Merino/Tencel Mischung von Tina, der Griff ist durch den hohen Tencel-Anteil eher sommerlich.


Und heute musste ich auf die Schnelle eine kleine Reminiszenz an meinen Eyecatcher basteln. Zum Schutz vor weiterer Verwitterung musste ich ihn am Dorfteich abnehmen, schließlich muss er nächstes Jahr noch viereinhalb Monate in freier Wildbahn durchhalten. Aber er wurde am Dorfteich vermisst, daher musste ich eine kleine Erklärung am nackigen Baum hinterlassen:

Übrigens: Augen häkeln macht Spaß :-)!